Active Sourcing Tools gibt es mittlerweile unzählige am Markt. Sind sie die Kosten wert? Welche sind empfehlenswert und worauf kannst du getrost verzichten? Leider kann ich dir hier nicht pauschal antworten, aber ich habe trotzdem etwas für dich:
Worauf du bei der Auswahl eines Tools generell achten solltest, das gibt es im Recruiting Insider Club. Aber jetzt geht’s wirklich los.
Starten wir gleich mit meinem Lieblingstool:
Google - Die ultimative Suchmaschine für Active Sourcing
Das beste Active-Sourcing-Tool ist Google. Kostet nichts, kann mehr als die meisten Bezahlprogramme – wenn du weißt, wie man sucht. Hier sind sieben Werkzeuge, mit denen du Kandidat:innen einfach findest, ohne ein Budget freigeben zu müssen. Plus der Hinweis, worauf du bei Browser-Erweiterungen achten musst.
Google Chrome Extensions - deine treuen Helfer
Der Google Chrome Browser bietet eine Fülle an nützlichen Erweiterungen, die dir das Recruiting-Leben erleichtern. Von LinkedIn Helper bis hin zu E-Mail Finder - diese kleinen Helferlein sparen Zeit und bieten wertvolle Funktionen direkt in deinem Browser. Google einfach nach „Google Chrome Extension Active Sourcing“.
Deine eigenes Bewerbungsmanagementsystem - Der Schatz der Vergangenheit
Deine bisherigen Recruiting-Bemühungen haben sicherlich eine Menge wertvoller Daten von Bewerber:innen hervorgebracht. Vergiss nicht bei jedem Recruiting- bzw. Active Sourcing Projekt hier zu starten. Du sparst viel Zeit und hast außerdem den Vorteil, dass du mit der Kontaktaufnahme nicht von null beginnst. Wenn du außerdem ein TRM-System im Einsatz hast, passt das perfekt zu Active Sourcing. Darüber habe ich in einem Blogbeitrag zum Thema "Talent Relationship Management" schon berichtet.
Deine Schlagwortbibliothek – das ABC des Active Sourcing
Eine gut gepflegte Schlagwortbibliothek ist unerlässlich für erfolgreiches Active Sourcing. Sammle relevante Keywords und Begriffe, die für deine Positionen und Branchen relevant sind. Damit kannst du deine Suchanfragen gezielt verfeinern und wesentlich besser filtern.
Wenn du wissen möchtest, wie du ganz einfach eine Schlagwortbibliothek aufbaust (kostenfrei natürlich) dann empfehle ich dir den Recruiting Insider Club.
In diesem umfassenden Programm bekommst du jederzeit geballtes Wissen, praxisnahe Strategien und wertvolle Tipps, um mit Active Sourcing in der Praxis los zu legen. Sichere dir gleich deinen Zugang.
Dein Profil auf beruflichen Plattformen - Zeige dich der Welt
Dein eigenes Profil auf beruflichen Plattformen wie LinkedIn und XING ist deine Visitenkarte in der Recruiting-Welt. Achte darauf, dass dein Profil vollständig und ansprechend gestaltet ist, um potenzielle Kandidat:innen und einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Vergiss nicht, dass Active Sourcing keine Einbahnstraße ist und die für deine Zielgruppe relevanten Schlagwörter auf deinen Profilen zu sehen sind.
Gruppen oder Foren wie meetup - Netzwerken leicht gemacht
Tritt berufsbezogenen Gruppen und Foren wie meetup bei, die zu deiner Branche oder eurem Fachgebiet passen. Hier kannst du nicht nur wertvolle Kontakte knüpfen, sondern auch potenzielle Kandidat:innen entdecken, die sich aktiv in relevanten Communitys engagieren.
Social Media Plattformen – Nutze die Kraft der sozialen Medien
Unterschätze nicht die Macht der Social Media Plattformen! Nutze Plattformen wie Facebook, X (ehemals Twitter), Instagram oder Reddit, um dich über Fachthemen am laufenden zu halten bzw. mit deiner Zielgruppe in Kontakt zu kommen. Mit den richtigen Hashtags kannst du dich auf den meisten Plattformen mit potenziellen Mitarbeiter:innen vernetzen. Warum Active Sourcing und Social Media Recruiting eine wirklich ideale Kombination sind, habe ich in dem verlinkten Blogbeitrag für dich zusammengefasst. Bitte beachte unbedingt die rechtlichen Grundsätze der jeweiligen Plattform.
Nutze diese 7 Tools und Active Sourcing wird für dich wieder einfach.
Herzliche Grüße
Claudia
P.S.: Werde noch heute Teil des Recruiting Insider Clubs, wo du noch mehr über Active Sourcing herausfinden kannst. Erhalte wertvolle Tipps, um Stolpersteine auf deinem Weg zum erfolgreichen Active Sourcing zu vermeiden.
Häufige Fragen
Brauche ich für Active Sourcing eine bezahlte Software?
Nein. Google mit Booleschen Operatoren, Google Alerts, ein gepflegtes LinkedIn-Profil und dein eigenes Bewerbungsmanagementsystem reichen für den Anfang. Bezahlte Tools lohnen sich erst bei hohem Volumen.
Wie finde ich Kandidat:innen mit Google?
Mit präzisen Suchanfragen: Jobtitel, Ort, Skills in Anführungszeichen, verbunden mit AND, OR und NOT. Beispiel: 'Elektrotechniker' AND Linz AND (SPS OR Siemens). Mit site:linkedin.com/in grenzt du die Suche auf Profile ein.
Sind Chrome-Erweiterungen für LinkedIn erlaubt?
Viele verstoßen gegen die LinkedIn-Nutzungsbedingungen und können zur Sperre deines Profils führen. Vor der Installation die aktuellen Regeln prüfen – und im Zweifel lieber manuell suchen.

