Warum dein Employer Branding 2021 nicht mehr funktioniert

„Employer Branding umfasst die Positionierung und Kommunikation eines Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber.“ So die Definition von Armin Trost in seinem Buch Employer Branding: Arbeitgeber positionieren und präsentieren.* 2021 gilt es wohl die eine oder andere Herausforderung in Bezug auf deine Arbeitgebermarke zu meistern, doch die Positionierung und Kommunikation auf Social Media ist so einfach wie nie zuvor.

Möchtest du ab 10. Mai 2021 mit mir eine 21 Tage Instagram Recruiting Challenge durchführen? Komm in meine Facebook Gruppe Social Media Recruiting in Österreich, da verrate ich dir alle Details und wir sorgen gemeinsam dafür, dass dein Instagram Account künftig als best practice Beispiel für Recruiting und/oder Employer Branding genannt wird.

Giphy Video: Frau freut sich über 5 Likes und erhofft sich ein erhöhtes Employer Branding 2021

Wenn du dich bereits mit Employer Branding auseinandergesetzt hast, dann sind dir die Begriffe Marke (Brand) und Image schon geläufig. Wie sieht es mit den Werten deines Unternehmens als Arbeitgeberin aus? Kennst du sie und finden wir sie zum Beispiel in Job-Inseraten wieder? Nicht als Aufzählung, so in dem Sinne

  • wir sind familienfreundlich,
  • flexibel und
  • innovativ

sondern indem Unternehmenskultur nicht nur kommuniziert sondern auch transportiert wird? Habe ich nach dem Lesen deines Inserates einen ersten Eindruck gewonnen, der mir hilft, mich zu orientieren, ob genau dieser Job in diesem Unternehmen der richtige für mich ist?

Ich gebe zu, das ist in Job-Inseraten nicht ganz so einfach (aber durchaus machbar) und wird sehr oft auf die Karrierewebsite verlagert. Da finden sich dann gestylte Fotos, wohl durchdachte Aussagen und sehr häufig auch DAS Imagevideo.

Langweilt dich das?

Mich auch. Und deine potenziellen Mitarbeiterinnen ebenso. Darum funktioniert dieser Employer Branding Ansatz 2021 auch nur mehr bedingt.

Was aber funktioniert, sind Einblicke in das reale Arbeitsleben in deinem Unternehmen. Du hast vermutlich schon davon gehört, dass mittlerweile Authentizität Einzug in die sozialen Medien gehalten hat.

Dadurch transportierst du die Unternehmenskultur ganz schnell und einfach. Im Idealfall kennst du als bereits deine EVP (Employee Value Proposition) und kannst dieses „Versprechen“ als Arbeitgeber in deine Beiträge einfließen lassen.

  • Wie funktioniert das denn?
  • Muss ich da auch tanzen?
  • Was soll ich veröffentlichen?
  • Wo soll ich am besten veröffentlichen?
  • Wie ist das mit der DSGVO?

Genau diese Fragen (und noch ein paar mehr) 😉 beantworte ich so richtig ausführlich im Social Media Recruiting Bootcamp. Bis dahin dauert es dir zu lange, du kannst nicht dabei sein?

Dann komm in meinen Online-Workshop LinkedIn kostenfrei im Recruiting einsetzen oder nimm an der kostenfreien 21 Tage Recruiting mit Instagram Challenge teil.

Beides ist übrigens auch sinnvoll, wenn du noch nicht auf deine EVP zurückgreifen kannst, du musst die noch nicht erarbeitet haben als Voraussetzung für deine Teilnahme. 

Falls du dich jetzt fragst: „wie zum Teufel kann ich denn authentisch meine Employer Brand transportieren, habe ich hier

drei Tipps, die du sofort auf Social Media umsetzen kannst:

  1. Beantworte Fragen deiner potenziellen Mitarbeiterinnen
    z.B. Wie sieht der Arbeitsalltag in der Funktion XY in deinem Unternehmen aus?
  2. Bring deine Mitarbeiterinnen vor den Vorhang
    Lass zum Beispiel eine Kollegin erzählen, warum sie in deinem Unternehmen tätig ist
  3. Zeig die Arbeitsplätze her
    Ich denke, da muss ich nichts erklären und bevor du fragst: ja Home-Office gilt auch.

Kennst du Accounts auf Instagram, die auf Employer Branding abzielen? Verlinke diese gerne in den Kommentaren, 1 neue Followerin ist dir schon sicher!

 

Setze 2021 auf Employer Branding in sozialen Medien, damit Recruiting wieder einfach wird.

 

Herzliche Grüße

Claudia

P.S.: Komm in meine Facebook Gruppe Social Media Recruiting in Österreich, da verrate ich dir alle Details für die „21 Tage Recruiting mit Instagram Challenge“ und wir sorgen gemeinsam dafür, dass dein Instagram Account künftig als best practice Beispiel für Recruiting und/oder Employer Branding genannt wird (Hinweis: die Gruppe ist nur für Inhouse Recruitingverantwortliche zugänglich).

* Werbelink/Affiliate

#SupportYourLocals – bitte kaufe Bücher beim Buchhändler in deiner Region. Sollte das nicht möglich sein, dann unterstützt du durch den Kauf über die Affiliates-Links zwei gemeinnützige Organisationen.

Was bringt Employee Experience?

Wie antwortest du, wenn auf kununu eine Mitarbeiterin schreibt, dass ihre Beziehung in die Brüche gegangen ist und dein Unternehmen sei schuld daran? Wie ich jetzt auf so eine absurde Idee komme? Mein Gespräch mit Max Lammer auf Recruiting TV ist schuld daran. Den er ist davon überzeugt, dass das Thema Employee Experience mehr Aufmerksamkeit verdient und gestaltet werden soll.

Warum ich mich der Meinung über Employee Experience von Max anschließe ist ganz einfach: Weil es die absolut beste und wichtigste Recruitingmaßnahme ist, um eine gute Arbeitgeberin zu sein.

Versteh mich richtig, eine ordentliche und funktionstüchtige Karrierewebsite ersparst du dir dadurch nicht, „nur“ weil du künftig darauf achtest, wie deine Mitarbeiterinnen ihren Job – im wahrsten Sinne des Wortes – erleben.

Ich habe mir die neusten Umfragen und Studien zum Thema „was zeichnet gute Arbeitgeberinnen aus“ angesehen. Ich empfehle dir, ebenso die Kommentare zu den entsprechenden Online-Artikeln und Social Media Beiträgen zu lesen. Darüber hinaus achte auf die Rückmeldungen deiner Bewerberinnen – speziell derer, die dein Jobangebot nicht annehmen. Und schon weißt du selbst ganz genau, was zu tun ist.

Um dir Zeit zu sparen habe ich meine ganz persönlichen vier Top Tipps zusammen getragen:

 

Zahle faire Gehälter

„If you pay peanuts you get monkeys.” James Goldsmith

„Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne bezahle.“ Robert Bosch

 

Diese beiden Zitate bringen es schon auf den Punkt – da muss ich wirklich nichts mehr ergänzen

 

Perspektiven bieten

Wechsel von der Buchhaltung in die Kreativabteilung? Vom Bankschalter in das Social Media Team?

Wäre das in deinem Unternehmen denkbar? Gibt es schon Kolleginnen, für die ein Wechsel in eine andere Funktion, die vielleicht so gar nichts mit ihrer ursprünglichen Ausbildung zu tun hat, möglich war? Es muss nicht immer die klassische Führungsverantwortung sein, die als Perspektive dient. Wenn du auf Qualifikation UND Kompetenzen achtest, ist Recruiting aus deinem internen Talentepool ganz einfach möglich. (Ach ja, das sind reale Beispiele, die ich hier erwähnt habe.)

 

Flexibilität

Hand aufs Herz – findet sich in deinem Jobinserat auch der Punkt Flexibilität bei den Anforderungen? Abgesehen davon, dass ich in meinen Workshops immer wieder und wieder predige, dass dieser Begriff (genau wie viele andere) absolut nicht aussagekräftig ist, stelle ich hier stellvertretend für deine Bewerberinnen die Frage: wie flexibel bist du denn als Arbeitgeberin? Bietest du

  • Qualifizierte Jobs in Teilzeit?
  • Arbeitszeitmodelle, die gut mit Betreuungspflichten, Weiterbildung aber auch Hobbies vereinbar sind?
  • Möglichkeit zu bezahlten und unbezahlten Auszeiten?

Das sind nur drei Beispiele mit denen du dich als flexible Arbeitgeberin positionieren kannst.

 

Vertrauen

„Unsere Mitarbeiter sind unser wichtigstes Kapital.“ Prangt der Satz auch fett auf deiner Karrierewebsite? Was tust du denn, um dieses Kapital zu vermehren?

Vertraust du deinen Mitarbeiterinnen? Vertrauen die Führungskräfte in deinem Unternehmen ihren Teammitgliedern? Das ist aus meiner Sicht die wichtigste Funktion der Unternehmensleitung, Vorbildwirkung für alle Führungskräfte und damit die wichtigste Basis, um als gute Arbeitgeberin wahrgenommen zu werden.

Warum das so wichtig ist und ich absolut überzeugt davon bin, dass dies die wichtigste Recruitingmaßnahme ist? Wenn du schon mit mir gearbeitet hast, weißt du, dass ich nicht auf ein Arbeitgeberin-Siegel oder ähnliches abziele. Je mehr Menschen sich in deinem Unternehmen wohlfühlen, fair bezahlt werden und die Möglichkeit haben, sich weiterzuentwickeln, desto

  • weniger werden es verlassen und du musst weniger neue Kolleginnen suchen (Tschüss Fluktuation)
  • mehr werden es empfehlen und du hast Verbündete im Recruiting (Hallo Mitarbeiterinnenempfehlungsprogramm)
  • mehr werden sich von selbst bei dir melden, weil sie gerne bei euch arbeiten möchten (Danke Initiativbewerbungen).

 

Huch, dann habe ich als Recruiting-Strategin ja gar nichts mehr zu tun. Muss mir jetzt gut überlegen, ob ich diesen Blogbeitrag wirklich veröffentliche 😉

 

Sei eine gute Arbeitgeberin und setzte auf die Employee Experience, damit Recruiting wieder einfach wird.

 

Herzliche Grüße

Claudia

P.S.: Wir sprechen auf Recruiting TV nicht nur darüber, dass ein schlechtes Arbeitsumfeld Beziehungen zerstören kann, sondern geben auch Tipps, was du konkret tun kannst und wie du mit dem Thema Employee Experience startest.

Recruiting mit einem Tanzvideo?

IceBucket oder DollyParton (erinnerst du dich?) – sogenannte Challenges erobern das Netz. Sei es auf TikTok oder auf Instagram eine wesentlich höhere Anzahl an Interaktionen vor allem Views und Likes ist dir gewiss, wenn du mit machst. Wie dir die Dance Moves sogar im Recruiting helfen können, liest du in diesem Beitrag.

Video von Mitarbeiterinnen die tanzen

  • ALS Ice Bucket Challenge
  • Mannequin Challenge
  • Dolly Parton
  • Jersualema Challenge

Vor allem auf TikTok aber auch auf Instagram und natürlich auf YouTube gibt es unzählige – nennen wir sie sinnlose – und teilweise leider auch gefährliche Challenges. Einige davon gehen viral, die meisten allerdings nicht. Aktuell bewegt uns die #JerusalemaChallenge (grandioser Wortwitz oder?). 😉

Hast du die Videos schon gesehen, in denen Mitarbeiterinnen ganz unterschiedlicher Unternehmen wie zum Beispiel Austrian Airlines, Klinikum Floridsdorf aber auch das AMS zu den Klängen eines Musikers aus Südafrika tanzen?

Mein heimlicher (bitte nicht verraten) Favorit, das Video von der Klinik Floridsdorf hat nicht einmal 1 Monat nach der Veröffentlichung auf YouTube bereits über 76.000 Views. Möglicherweise gehen 5 davon auf mich. 😉 Denkst du ein „schnödes“ Recruiting Video von einem Unternehmen in Österreich würde diese Anzahl an Ansichten schaffen? Vielleicht dann, wenn es wirklich grottenschlecht ist – aber dann hat es das eigentliche Ziel ja verfehlt.

Die Austrian schafft es im gleichen Zeitraum übrigens auf bemerkenswerte 2,5 Millionen (!) Ansichten. Ich finde das Video ist wirklich grandios gemacht. Aus Recruiting-Sicht stört mich allerdings sehr, dass nur ein ganz kleiner Anteil der zahlreichen Mitarbeiterinnen repräsentiert wird. Wo sind denn die vielen Reinigungskräfte, Menschen, die am Schalter arbeiten, die Flugzeuge warten und und und …?

Deine Mitarbeiterinnen tanzen gar nicht jeden Tag durch die Gänge?

Keine Sorge, Challenges haben nicht die Intention, die Realität oder eben das tägliche Leben abzubilden – dann wäre es ja keine Herausforderung mehr und würde niemanden interessieren.

Trotzdem kann es eine gute Idee sein, bei einer Challenge mitzumachen. Du machst so nämlich schlicht und einfach mehr Menschen auf dein Unternehmen aufmerksam – und damit auch auf dich als Arbeitgeberin.

Ist das nicht kontraproduktiv wenn dann irgendwelche Menschen, für dich vielleicht gar keinen Job habe, auf meiner Karrierewebsite oder Profil landen? Dies würde ich mich an deiner Stelle jetzt auch fragen. 😉 Wir möchten doch, dass genau unsere gewünschte Zielgruppe unsere Beiträge sieht!

Nachdem aber es auf den meisten Plattformen vor allem durch bezahlte Beiträge (also Ads) möglich ist Reichweite zu erlangen, ist dies bei der Umsetzung von Challenges kostenfrei möglich. Du erhältst sehr viel mehr Reichweite als mit anderen Beiträgen und gewinnst so vielleicht die eine oder andere Person, die deinem Karriereprofil dann auch folgt. Und leider ist es nun mal so: viel hilft hilft viel (verstehe das jetzt nicht als Aufruf zu Quantität vor Qualität – so meine ich das keinesfalls).

Das solltest du beachten
  • Oft kursieren zu ein und derselben Challenge unterschiedliche #, recherchiere das am besten vorab und verwende dann auch alle ## bei deinen Beiträgen.
  • Mach dich darauf gefasst, dass nicht alle die Teilnahme an der Challenge gut finden. Derzeit gibt es zum Beispiel Kommentare, wie es denn sein kann, dass die Teams in den Klinken fröhlich tanzen, obwohl doch alle überlastet sind. Auf solche Kommentare bereitest du – am besten mit Kolleginnen aus der Öffentlichkeitsarbeit – direkt ein oder zwei mögliche Antworten vor.

Falls du das bisher noch nicht gemacht hast – Kopfhörer rauf, YouTube an und hol dir für ein paar Minuten „good vibes“ – ins Büro oder Home Office.

Nütze die Möglichkeit der Teilnahme an Challenges, damit Recruiting für dich wieder einfach wird.

Herzliche Grüße 
Claudia

P.S.:  Möchtest du bei der #RecruitingMitInstagramChallenge oder der #WorkSmartChallenge mitmachen? Komm in meine Facebook Gruppe!

Außergewöhnliche Benefits

Die Möglichkeit zu Home-Office, das neueste Mobiltelefon oder gratis Kaffee sind Benefits, mit denen Unternehmen in ihren Stelleninseraten oder auf der Karrierewebsite um neue Mitarbeiterinnen werben. Vielen Jobsuchenden entlockt das längst kein müdes Lächeln mehr, denn diese Benefits zählen bereits zum Standard. Das Jobticket der Wiener Linien, ein Betriebskindergarten oder die Möglichkeit, den Hund mit ins Büro zu bringen, sind Benefits, die nicht mehr überall zu finden sind.

figopet GIF

Nur sehr wenige Unternehmen in Österreich bieten ihren Mitarbeiterinnen 6 Wochen Urlaub, die 30 Stunden Woche bei vollem Gehalt oder wirklich völlige flexible Einteilung der Arbeitszeit – dabei wären gerade das Maßnahmen, die sofort für mehr Bewerbungen sorgen könnten (lassen wir das Thema Arbeitszeitgesetz einmal kurz außen vor). 

Ich bin innerhalb weniger Tage auf zwei Artikel bzw. Podcasts gestoßen, die eher ungewöhnliche Benefits von Unternehmen für Mitarbeiterinnen präsentiert haben. Dadurch angeregt, habe ich recherchiert und einige sehr spannende Ideen gefunden. 

Die zwei erwähnten Beispiele, zählen auch zu meinen persönlichen Highlights. Ich kann und will sie dir also keinesfalls vorenthalten: 

  1. Hundekarenz (pawternity leave) eine schottische Brauerei schenkt frischgebackenen Hundeeltern eine Woche Hundekarenz (kein Scherz – hier der Beweis, Quelle: Twitter):


    Warum du die Möglichkeit, den Hund mit zur Arbeit zu bringen in deinen Recruitingprozess involvieren   solltest, habe ich in diesem Blogbeitrag schon für dich zusammengefasst.
  2. Das zweite Beispiel ist von einem mittelständischen Unternehmen in den USA. Hier wurden die Mitarbeiterinnen gefragt: „Was würde dir dein Leben so wirklich erleichtern?“. Als Antwort erhielten sie von den meisten: „Jemand, der mir verschiedene Erledigungen abnimmt, eine persönliche Assistenz“ Genau das wurde eingeführt. 4 Stunden pro Woche gibt es die Möglichkeit, diverse Aufgaben – wie zum Beispiel die Vereinbarung von Arztterminen oder die Abholung von Einkäufen, das Besorgen von Geschenken oder völlig andere Dinge – einfach auszulagern. Alternativ dazu, gibt es auch die Möglichkeit einen Reinigungsservice für die Wohnung oder das Haus zu buchen.
Welche coolen und teilweise außergewöhnlichen Benefits gibt es noch?
  • Babysitter Pool 
  • Coaching oder Beratung auch für persönliche Anliegen 
  • Höhenverstellbare Schreibtische (im Büro oder auch im Home-Office) 
  • Laufband, das während der Arbeit genützt werden kann – Walkolution* zum Beispiel
    Da es in diesem Blogbeitrag über das Thema Benefits geht, habe ich hier einen Benefit für dich: Mit diesem Gutscheincode 7OT2QE7UMQQFQ erhältst du 10% Rabatt auf ein Walkolution Produkt deiner Wahl. Da werden deine Meetings künftig sicher dynamischer. 😉 
  • Beratung bei der persönlichen Finanzplanung 
  • Stundenkontingent für ehrenamtliche Tätigkeit
  • Firmenfahrrad oder E-Bike 
  • Friseur, Barber Shop oder Kosmetikbehandlungen 
  • Gesundes Essen oder Snacks 
  • Lieferung und Kühlmöglichkeit von Lebensmitteln an den Arbeitsplatz 
  • Massage 
  • Napping Rooms 
  • Private Krankenversicherung 
  • Paketannahme und die Möglichkeit zur Rücksendung 
  • Putzerei Service 
  • Weiterbildungsmaßnahmen, die frei wählbar sind und vielleicht gar nichts mit dem Job oder dem Fachgebiet zu tun haben, sondern eher den persönlichen Interessen entsprechen 
Update

Kurz nachdem ich diesen Blogbeitrag geschrieben habe, hat ein Mitglied unserer Facebook Gruppe HR Austria gefragt, welche außergewöhnlichen Wünsche man gerne für Mitarbeiterinnen verwirklichen würde. Es wurden noch zwei genannt, die ich unbedingt auf die Liste mit aufnehmen muss: 

  • Einen eigenen Barista anstellen, der mit mobilem Kaffeewagen von Büro zu Büro fährt 
  • Kennenlernen mit einem Idol, zum Beispiel Musikerin oder Sportlerin 

Diese Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie soll dir lediglich als Inspiration dienen. Das eine oder andere kann man sicherlich auch in deinem Unternehmen anbieten. 

Fragst du deine Mitarbeiterinnen, welche Maßnahmen ihnen das Leben wirklich erleichtern würden? Welche Benefits würdest du dir denn ganz persönlich wünschen?

Richtig gute Benefits helfen nicht nur im Recruiting und Employer Branding, sie unterstützen auch dabei, Mitarbeiterinnen im Unternehmen zu halten und sorgen für eine positive Employee Experience

Benefits müssen nicht immer mit hohen Kosten verbunden sein, aber die eine oder andere Maßnahme sollte es in deinem Unternehmen geben damit Recruiting wieder einfach wird. 

 

Herzliche Grüße
Claudia 

 

*Der Link zu Walkolution ist ein Affiliate Link. Das bedeutet, wenn du ein Produkt kaufst, dann zahlst du den Preis wie angegeben (vergiss nicht auf meinen Gutscheincode) und ich erhalte eine Provision. Diese wird von mir an gemeinnützige Vereine meiner Wahl gespendet. 

 

So erstellst du ein optimales Unternehmensprofil

Das Unternehmensprofil auf LinkedIn oder XING bzw. auf Plattformen für bestimmte Zielgruppen wie devjobs oder stackoverflow richtet sich in erster Linie an die Zielgruppe deiner potenziellen Mitarbeiterinnen und hat zwei Ziele: Employer Branding und Recruiting. Es geht also nicht darum, deine Produkte oder Dienstleistungen in den Vordergrund zu rücken, sondern vielmehr deine bestehenden und natürlich die potenziellen Mitarbeiterinnen.

Ein Unternehmensprofil lohnt sich vor allem dann, wenn du keine Möglichkeit hast, eine wirklich gute Karrierewebseite zu erstellen. Aber wie soll so ein Unternehmensprofil auf XING, LinkedIn oder anderen Plattformen idealerweise gestaltet sein? Bevor du dich dieser Frage widmest, gibt es noch ein paar Fragen zu klären:

Wer ist verantwortlich für die Erstellung der Profile und in weiterer Folge für die Updates?

Wer aus deinem Unternehmen bekommt die Rechte, um Inhalte zu veröffentlichen (auf XING können das bis zu 10 Personen sein, auf LinkedIn abhängig vom Account jedenfalls auch mehrere)? Sinnvollerweise sind das jedenfalls Personen aus HR, PR, Sales, aber auch aus den Fachbereichen. (Hinweis: Vergiss nicht, dass dieser Zugang auch in einer Offboarding-Liste vermerkt wird).

Überprüfe, ob nicht vielleicht verschiedene Unternehmensprofile existieren, wenn zum Beispiel bereits zu einem früheren Zeitpunkt mehrere Profile mit unterschiedlichen Schreibweisen erstellt wurden. In diesem Fall kannst du sehr unkompliziert eine Zusammenlegung beantragen (und dabei gleich auf die richtige Schreibweise achten).

Lege den Namen für das Unternehmensprofil fest. Verwende am besten nicht den exakten Firmenwortlaut, sondern verwende den Namen, unter dem die Firma grundsätzlich bekannt ist – also nicht XY GmbH & Co KG sondern einfach nur XY. Daraus leitet sich auch die URL ab, also zum Beispiel: xing.com/XY 

Bei XING und kununu solltest du außerdem checken, ob die Profile richtig verknüpft sind, da sonst die Stellenausschreibungen nicht funktionieren. 

In welcher Sprache soll das Unternehmensprofil sein?

Welche Inhalte werden wann gepostet? Vergiss nicht, dass es nicht reicht, ein Jobinserat nach dem anderen zu posten (das hat mit Social Media Recruiting so viel zu tun wie Helene Fischer mit Heavy Metal). Du brauchst Informationen, die für deine Zielgruppe interessant sind. 

 

Das bringt uns schon zu Punkt 3:

Wer ist deine Fokuszielgruppe auf dieser Plattform (das kann unterschiedlich sein)?

Ist das eine ganz spezielle Plattform, zum Beispiel konkret für IT-Expertinnen oder eher allgemein? Definiere die Zielgruppen und lege sie fest.

Jetzt kommen wir aber zum Inhalt des Unternehmensprofiles:

Dir muss klar sein, der Star in deinem Unternehmensprofil ist nicht dein Unternehmen. Klick um zu Tweeten

Es sind nicht eure Angebote oder Produkte und es sind auch nicht die Gründerinnen oder der Vorstand. Du ahnst schon, worauf ich hinaus will, oder? Es sind natürlich deine potenziellen und auch deine bestehenden Mitarbeiterinnen. Genau für sie ist das Unternehmensprofil gedacht.

Du könntest also zum Beispiel den Platz nützen, um deine Mitarbeiterinnen zu Wort kommen lassen. Sie können erzählen, was sie machen, was sie am Unternehmen oder am Job cool finden und ruhig auch, was vielleicht nicht so toll ist (was für eine Person eine Einschränkung bedeutet, ist für eine andere gerade richtig, hab also keine Scheu).  Du kannst ein Projekt präsentieren, auf das ihr besonders stolz seid und für das ihr noch Mitarbeiterinnen sucht. Was ist der Beitrag, den ich als Mitarbeiterin leisten kann? Die Antwort auf diese Frage kannst du gut im Unternehmensprofil liefern.

Binde auch FAQs ein: Welche Fragen werden immer von Bewerberinnen gestellt? Beantworte sie direkt hier, du hast dann auch die Möglichkeit, in einem Inserat oder in deiner Vorlage für die Kommunikation mit Bewerberinnen darauf zu verlinken.

Bevor du die Texte erstellst, sind vorab noch einige Fragen zu beantworten
  • Wofür stehen wir? Was sind unsere Unternehmenswerte? 
  • Was macht uns als Arbeitgeberin besonders?  
  • Welche Benefits bieten wir im Vergleich, warum sind unsere Mitarbeiterinnen gerne bei uns tätig?

Bitte versuche, nicht zu „abgehoben“ zu schreiben, aber trotzdem in der Unternehmenstonalität zu bleiben. Das ist nicht ganz so einfach, das gebe ich schon zu, aber vielleicht bekommst du ja Unterstützung aus der Unternehmenskommunikation (da sollte es zumindest ein Texttalent geben).

Vergiss nicht, dass du auf allen Plattformen wunderbar Fotos und Videos einpflegen kannst. Im Idealfall gibst du auch eine Ansprechperson inklusive Kontaktdaten bekannt.

Ich habe mir, bevor ich diesen Blogbeitrag geschrieben habe, unzählige Unternehmensprofile angesehen und habe leider keines gefunden, von dem ich so richtig begeistert war. Habe ich deines übersehen? Poste den Link einfach in den Kommentaren!

Erstelle ein aussagekräftiges Unternehmensprofil – damit Recruiting wieder einfach wird.

Herzliche Grüße
Claudia 

PS: Hol dir jetzt meinen Guide Zielgruppendefinition im Recruiting damit du weißt, auf welcher Plattform du am besten gleich ein Unternehmensprofil erstellt.

WorkHero – auch für Recruitingverantwortliche spannend

WorkHero wurde von Firstbird im Juni 2020 als Unterstützung für Menschen gelaunched, die ihren Job verlieren. Warum du WorkHero auch als Recruitingverantwortliche kennen solltest und wie du und deine Kolleginnen einen Beitrag leisten können, darüber habe ich mir Gedanken gemacht.

Arnim Wahls, CEO von Firstbird, und sein Team haben das Know-how und ihre Technologie zu Empfehlungsmanagement eingesetzt und damit WorkHero kreiert. Eine Referenzplattform, die speziell für die Zielgruppe der Nicht-LinkedIn-User gedacht ist. Genauer erzählt Arnim das in diesem kurzem Gespräch auf Recruiting TV.

Warum stelle ich dir eine Plattform vor, die sich in erster Linie an Jobsuchende richtet?

Weil du sie – und ich gestehe, das habe ich nicht von Anfang an durchschaut – wunderbar für dein Employer Branding nutzen kannst. Aber der Reihe nach:

WorkHero ist eine Plattform, auf der Jobsuchende Empfehlungen (also Referenzen) erhalten können. Diese Empfehlungen können sie bei einer Bewerbung für einen Job mitschicken. Es kann also sein, dass du demnächst eine Bewerbung erhältst und zusätzlich zum Lebenslauf – oder vielleicht auch stattdessen (Arnim bringt in unserem Gespräch ein wirklich gutes Beispiel dafür) – einen Link zu WorkHero. Über diesen Link kannst du die Empfehlungen sehen, die die Person erhalten hat. Diese sind oft aussagekräftiger und helfen dir bei der Selektion vermutlich mehr als ein Motivationsschreiben.

Wenn du jetzt in der zugegebenermaßen unschönen Situation bist, dass du mehr Menschen kündigen als einstellen musst, dann vergiss nicht: Alles, was du hier tust – und wie du es tust – hat einen wesentlichen Einfluss auf deine Employer Brand. Die Zeiten ändern sich (und ich wage zu behaupten schneller als du denkst) und du wirst wieder Jobs ausschreiben und auf Bewerbungen hoffen (ok, als Leserin meines Blogs wirst du nicht nur hoffen). Arbeitnehmerinnen aus den Bereichen Tourismus, Handel, Bau und Produktion sind am schwersten von der Krise betroffen – genau diese Branchen haben zuvor händeringend Personal gesucht und der Markt wird wieder zum Arbeitnehmerinnenmarkt werden. Deshalb ist schon jetzt der richtige Zeitpunkt, entsprechende Schritte zu setzen.

Eine kleine Maßnahme, die wirklich helfen kann, ist dass du deinen Mitarbeiterinnen Empfehlungen auf WorkHero aussprichst. Klick um zu Tweeten Das kannst du als HR-Verantwortliche machen, die Führungskraft aber auch die Kolleginnen. Damit kannst du schnell und unkompliziert helfen.

Die größte Hürde wird wohl sein: Was schreib ich denn da? Achtung, bitte verwechsel das nicht mit einem Dienstzeugnis und achte auf die Perspektive. Hier findest du ein paar Tipps zur Umsetzung. Bitte achte bei der Formulierung darauf, dass deine Empfehlung einen Mehrwert bietet. Was würdest du denn gerne lesen, um eine Entscheidung zu treffen?

Stell dir folgende 3 Fragen und die Antworten darauf sind schon der fertige Text für die Empfehlung:

Human Resources:
Was hat die Mitarbeiterin im Unternehmen gemacht?
Welche Talente/Fähigkeiten konnte sie einbringen?
Wie hat sie zum Unternehmenserfolg beigetragen?

Führungskraft:
Gab es ein Projekt, eine Aufgabe, die die Mitarbeiterin besonders gut gemeistert hat? Welche war das und wie hast du den Erfolg erkannt?
Würdest du die Mitarbeiterin wieder einstellen? Wenn ja, sag das und begründe es.
Welche Fähigkeit war für dich am herausragendsten und warum?

Kolleginnen:
Wie war die Zusammenarbeit mit deiner Kollegin?
Woran habt ihr gemeinsam gearbeitet und was war besonders angenehm?
Kannst du ein konkretes Beispiel für eure gute Zusammenarbeit nennen?

Wirst du WorkHero als Empfehlerin einsetzen bzw. wirst du dir künftig Empfehlungen ansehen?

Herzliche Grüße
Claudia

PS: Nächste Woche geht es um Wertschöpfung im Recruiting. Das möchtest du nicht verpassen?  Werde jetzt gleich Recruiting-Insider und du erhältst einmal im Monat alle Beiträge (und mehr) gesammelt direkt in dein Postfach – damit Recruiting für dich wieder einfach wird.