5 gruselige Recruiting Videos

Recruiting Videos sind eine tolle Sache, wenn sie den Nerv der Zielgruppe treffen. Allzu oft schießen die kreativen Auftraggeberinnen aber über das Ziel hinaus und vergessen: der Grat zwischen komisch und peinlich ist schmal, sehr schmal. In Deutschland gibt es aktuell die Videoreihe „Ehrenpflegas“, die vor allem auf Twitter regelrecht zerpflückt wird. Im Laufe der Zeit ändert sich nicht nur die Mode, auch die technischen Möglichkeiten und das Medienkonsumverhalten haben sich in den letzten Jahren geändert. 

Film Photography GIF by 3KOMMA3 Medienproduktion

Viele Recruiting Videos, die wir heute wohl „peinlich“ nennen würden, sind mittlerweile von den auftraggebenden Unternehmen auf YouTube gelöscht worden. Aber nicht alle (und außerdem vergisst das Internet ja nichts), daher habe ich hier – passend zu Halloween fünf schaurige Recruiting-Videos für dich zusammengestellt.

 

1. Ehrenpflegas

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2. Dilettantische Rekrutenwerbung des österreichischen Bundesheeres

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3. Bist du Österreichs Superpraktikant

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4. LMF Lehrlingsbewerbungs-Rap 2014

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5. Der Traumjob, von dem du als Kind nie geträumt hast.

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Außer Konkurrenz hier noch das
Twitter Recruiting Video, das andere Recruiting Videos auf die Schaufel nimmt. 

Einen Vorteil haben peinliche Recruiting Videos: die Wahrscheinlichkeit, dass das Video viral wird ist ungleich höher als bei anderen. 😉

Ob dein Video peinlich oder ansprechend ist, entscheidet übrigens alleine Zielgruppe. Du solltest sie daher bei der Erstellung am besten mitreden lassen damit Recruiting wieder einfach wird.

 

Herzliche Grüße,
Claudia 

Nächste Woche geht es um Social Media Recruiting und das Recht. Das möchtest du nicht verpassen? Werde jetzt gleich Recruiting-Insider und du erhältst einmal im Monat alle Beiträge (und mehr) gesammelt direkt in dein Postfach – damit Recruiting für dich wieder einfach wird.

Kleine Helfer im Recruiting: mit diesen Tools wirst du produktiver

Recruiting ist ein Vollzeitjob, trotzdem machen ihn sehr viele „nebenbei“. So zumindest das Ergebnis einer Studie, die ich 2017 und 2018 mit Kooperationspartnerinnen durchgeführt habe. Kein Wunder, dass mich viele Teilnehmerinnen meiner Workshops nach Tipps und Tricks fragen, wie sie im Recruiting produktiver arbeiten können.

Getting things done, die Pomodoro Technik, Zero Inbox – ich kenne sie alle, wirklich alle: Tipps zur Steigerung der Produktivität (genauso wie ich alle Möglichkeiten zum Prokrastinieren kenne 😉). Ich habe Trainings besucht, Bücher gelesen und immer wieder ausprobiert, wie ich effizienter und damit auch produktiver arbeiten kann. Ich verrate dir hier meine absoluten Top-Strategien, Methoden und Tools, die für mich funktionieren.

Eat the frog
In Wien wäre das Pendant ja „friss die Krot“, aber egal wie du es nennst, es geht darum, die Aufgabe gleich in der Früh zu erledigen, die du am allerwenigsten magst. Du hasst es, jemandem abzusagen oder den Dienstvertrag zu erstellen? Mach das als allererstes, dann hast du es hinter dir.

Priorisierung
Alles, was mit Bewerberinnen zu tun hat, also auf die Candidate Experience einzahlt, kommt zuerst. Neue Bewerbungen sichten, Termine koordinieren oder Rückmeldungen geben – damit solltest du als nächstes in den Tag starten. Am besten reservierst du dir dafür einfach täglich eine oder zwei Stunden.

Aufgaben bündeln
Erledige die Sichtung der Bewerbungen einmal am Tag gebündelt – optimalerweise jeden Arbeitstag gleich in der Früh (nachdem du die eine Aufgabe erledigt hast, die du am wenigsten magst). Schaffe dir Zeitblöcke, in denen du nur Termine für Kennenlerngespräche koordinierst, Texte für Stelleninserate formulierst oder Dienstverträge erstellst. Mach gleiche Aufgaben immer direkt hintereinander, so bist du schneller, dazu zählt auch die Beantwortung von E-Mails.

Fokuszeit
Ich erledige Aufgaben, die meine volle Konzentration benötigen (Blogbeiträge schreiben oder auch Recruitingkampagnen für Kundinnen erstellen zum Beispiel), in meiner Fokuszeit. Ich habe in der Früh und am Vormittag mehr Energie und bin dadurch konzentrierter und schneller als am Nachmittag (da erledige ich Telefonate, kümmere mich um Social Media oder erledige Routineaufgaben). In meiner Fokuszeit schalte ich das Handy auf lautlos, deaktiviere alle Benachrichtigungen am Desktop, versorge mich mit Kaffee und los geht’s. Zwei Tools helfen mir dabei: eggtimer – ich stelle die Zeit je nach Aufgabe meist auf 45 oder 90 Minuten – und meine Konzentrationsplaylist.

Planung
Ich gebe zu, bei diesem Punkt habe ich immer noch Optimierungsbedarf. Obwohl ich viele Jahre in projektorientierten Unternehmen gearbeitet habe, fällt es mir immer noch schwer, Pufferzeiten einzuplanen. Wenn dann Kolleginnen in der Tür stehen und sagen: „Kann ich dich mal was fragen?“, oder eine Bewerberin anruft, dann sind das vielleicht nur ein paar Minuten meiner Arbeitszeit – aber diese fehlen mir dann, denn sie waren anders verplant. Daher mein Rat (und ich gelobe Besserung): Pufferzeiten einplanen.

Kalender statt To-do-Liste
Diese Technik ist für mich relativ neu, bisher hatte ich immer elendslange To-do-Listen. Diese habe ich jetzt ersetzt durch Einträge in meinen Kalender. Denn was hilft es, zu wissen, was man zu tun hat, wenn man keine Zeit dafür hat? Deshalb habe ich mir einmal relativ lange Zeit genommen und meine unfassbar lange To-do-Liste in Kalendereinträge umgewandelt. So vergesse ich ganz sicher nichts und wenn ich an dem geplanten Tag doch nicht dazukomme (wie war das mit dem Puffer für Unvorhergesehenes?), dann schiebe ich den Eintrag auf einen anderen Tag.

Vorlagen
Gerade im Recruiting begegnen uns täglich sehr ähnliche Situationen und wir schicken dann – entweder über ein Tool oder über das Mailsystem – ähnliche Nachrichten an unsere Bewerberinnen oder auch an Führungskräfte. Ich habe mir immer, sobald ich eine Nachricht zum zweiten Mal verschickt habe, entsprechende Vorlagen angelegt. Diese ab und zu optimieren und fertig. Vermutlich eine der Möglichkeiten, die am meisten Zeit spart (und wenn du einmal so richtig gute Texte erstellst, helfen sie auch noch bei der Candidate Experience).

Kenne dein Tool
Du hast ein Bewerbungsmanagementsystem und nützt nicht alle Funktionen? Ich schwöre dir, es lohnt sich, das Tool so richtig zu kennen. Investiere einmal Zeit, vielleicht auch mit einer Vertreterin des Anbieters, und richte es optimal ein. Die meisten Systeme können viel mehr, als wir tagtäglich verwenden.

Kürzere Meetings
Mein letzter Tipp ist nicht nur für dich gedacht, sondern gleich für das gesamte HR-Team oder auch deine Führungskräfte: Macht doch eure Meetings mal im Stehen. Das ist gesünder und sie dauern dann erfahrungsgemäß wesentlich kürzer. Und ich kenne kein Gesetz, das besagt, dass Meetings immer 60 Minuten dauern müssen. Versucht doch, die Zeit einfach mal um 10 Minuten zu kürzen, wenn das klappt dann nochmal um 10.

Finde deine persönliche Strategien, um fokussiert zu arbeiten – damit Recruiting wieder einfach wird.

Herzliche Grüße
Claudia

PS: Nächste Woche teste ich Videorecruiting. Das möchtest du nicht verpassen? Werde jetzt gleich Recruiting-Insider und du erhältst einmal im Monat alle Beiträge (und mehr) gesammelt direkt in dein Postfach – damit Recruiting für dich wieder einfach wird.

5 Facts über meinen Recruiting Blog, die du schon immer wissen wolltest

Recruitingpraxis ist 5! Seit Februar 2015 veröffentliche ich fast wöchentlich einen Blogbeitrag zu einem Recruitingthema. Ein paar Dinge haben sich im Laufe der Zeit geändert, anderes ist gleich geblieben. Was mit einem Versuch für 1 Jahr begonnen hat ist heute fixer Bestandteil meiner Arbeit geworden. Bloggen bedeutet Zeitaufwand, mit dem Schreiben alleine ist es noch lange nicht getan. In Wirklichkeit ist das für mich der einfachste und am wenigsten zeitaufwendige Part von allen.

Beim 4. Geburtstag habe ich andere gebeten, mir Glückwünsche zu senden, letzte Woche habe ich dir schon verraten, welche 5 Blogbeiträge meine liebsten sind und heute gebe ich Antworten auf die 5 Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden (dann ist es auch wieder genug mit feiern, versprochen).

Warum bloggst du?

Die Antwort in aller Kürze: Weil ein Freund, der damals schon Experte im Onlinemarketing war, mir dazu geraten hat. Es hat allerdings 3 Monate gedauert, bis ich wirklich meinen ersten Blogbeitrag verfasst habe. Was mich so „lange“ zögern hat lassen war, dass er gemeint hat: Du musst aber mindestens 1 x pro Woche etwas veröffentlichen. Das konnte ich mir zu diesem Zeitpunkt absolut nicht vorstellen. So viel fällt mir doch niemals ein.

Heute ist es so, dass mir mehr als genug einfällt. Manchmal gibt es Phasen, wo ich sogar zwei Blogbeiträge pro Woche schreiben könnte. Habe ich aber nicht vor.

Wie kommst du zu den Inhalten?

Inhalte entstehen aus Fragen von Teilnehmerinnen meiner Workshops, der Teilnahme an Events, mein Facebook Feed ist voll mit Informationen aus dem HR Bereich und ich frage mich regelmäßig: Worüber würde ich etwas lesen wollen? Genauso ist der Blog auch entstanden. Ich habe einfach das geschrieben, was ich selbst gerne gelesen hätte.

Wie gehst du vor, wenn du einen Blogbeitrag schreibst?

Das hängt vom Thema ab. Manchmal fällt mir einfach etwas ein, dann schreibe ich es nieder und das war’s. Wenn es neue Recruitingplattformen oder Tools gibt, dann kommen diese auf eine Liste, wenn möglich möchte ich diese testen und darüber berichten. Das dauert natürlich dann etwas länger. Eventberichte schreibe ich meist zu einem Großteil direkt vor Ort oder auf der Heimfahrt (im Zug). Wenn ich für einen Beitrag Daten brauche, recherchiere ich zuerst und schreibe dann. Bei Blogparaden hinterfrage ich, ob ich zu dem Thema wirklich etwas zu sagen habe. Zuletzt habe ich lange überlegt, ob ich mich wirklich beteiligen soll, ich hatte das Gefühl, dass ich zu HR und Social Media ja sowieso permanent schreibe.

Was hat sich in 5 Jahren verändert?

Vieles! Vor allem die Tatsache, dass ich nicht mehr am Donnerstag in der Nacht noch einen Blogbeitrage schreibe, den dann noch auf Blogger (diese Plattform habe ich anfangs verwendet) oder auf WordPress hochlade, ein Bild suche und erstelle und voilà, am Freitag um 08:30 Uhr erscheint ein neuer Beitrag. Das hat sich übrigens in den 5 Jahren nicht verändert. 😉

Ich plane mittlerweile vor und habe (fast) immer die nächsten drei Blogbeiträge fertig, bevor sie veröffentlicht werden (falls ich hier gerade einen Mythos zerstöre, das tut mir wirklich leid). Ich habe außerdem meist 2–3 Blogbeiträge in petto.

In den letzten Jahren habe ich unheimlich viel dazugelernt: SEO, Google Analytics und einiges mehr, das mir in meiner Arbeit als Recruiting-Strategin heute weiterhilft. Auch die Fokussierung auf Social Media Recruiting habe ich meinem Blog zu verdanken. Es nützt nämlich nix, einen tollen Beitrag zu schreiben, er muss ja auch gefunden und gelesen werden (genau wie Stelleninserate, oder?)

Welche Blogs liest du eigentlich?

Ich gestehe, ich lese derzeit kaum mehr Blogs. Ab und zu vereinzelt Artikel, von denen ich vor allem über Twitter erfahre. Meine zweite wichtige Newsquelle nach Facebook. Als ich vor mehr als 5 Jahren recherchiert habe, waren die Blogs, die sich mit Recruiting befassen, noch überschaubar und ich habe sehr lange regelmäßig gelesen, was die Kolleginnen veröffentlicht haben. Manchmal habe ich mich geärgert, weil jemand über ein Thema geschrieben hat, das ich mir auch überlegt habe. Aber genau das ist eigentlich, was einen Blog ausmacht. Es können 10 Personen über ein Thema schreiben, jede hat ihren eigenen Zugang und jede findet ihr Publikum.

Wird es Recruitingpraxis auch in 5 Jahren noch geben?

Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung. So wie es aussieht habe ich wohl bis Ende 2020 noch genügend Ideen für Blogbeiträge. Habe ich in das in 5 Jahren auch noch, und möchte ich das dann auch noch? Ich weiß es nicht.

Und eine Frage möchte ich noch beantworten, die mir üblicherweise nicht gestellt wird: Was mich am meisten freut nämlich. Wenn mich Teilnehmerinnen in Workshops darauf ansprechen, dass sie meinen Blog schon kennen. Wenn mir Recruitingverantwortliche schreiben (meist per Mail): „Danke, dass du das veröffentlicht hast, ich habe es gleich an alle Kolleginnen im Team weiter geschickt.“ Und natürlich, wenn die Menschen in meinem Netzwerk meine Beiträge teilen. DANKE!

Und worüber ich mich am allermeisten freuen würde: Wenn es 2020 endlich gelingt, den einen oder anderen Gastbeitrag von Inhouse Recruitingverantwortlichen zu veröffentlichen. Ich glaube, das nehme ich jetzt gleich noch auf meinen Contentplan mit auf.

Herzliche Grüße
Claudia

PS: Nächste Woche vergleiche ich kununu und glassdoor. Das möchtest du nicht verpassen? Werde jetzt gleich Recruiting Insider und du erhältst einmal im Monat alle Beiträge (und mehr) gesammelt direkt in dein Postfach – damit Recruiting für dich wieder einfach wird.

Meine 5 liebsten Blogbeiträge

Mein Blog Recruitingpraxis wird nächste Woche 5 und ich bin schon in Feierlaune! Da alleine feiern aber nur halb so lustig ist, verlose ich unter allen Recruiting Insidern meinen Onlinekurs „Active Sourcing von A–Z“! Du kannst am Gewinnspiel teilnehmen, wenn du bis 04.02. um 17:00 Uhr Recruiting-Insider wirst. Neben der Gewinnchance erwarten dich 1 x im Monat Neuerungen, Events und Social Media News rund um Recruiting. Bis es aber soweit ist, habe ich ein kleines Blog-Best-of zusammengestellt und passend zum kleinen Jubiläum 5 Beiträge herausgesucht, die auch 2020 noch aktuell sind. 

 

Ich habe für dich meine liebsten Beiträge rausgesucht, auch wenn mir die Entscheidung nicht unbedingt leicht gefallen ist. Hier meine Auswahl:

Warum die besten Interview Skills und Active Sourcing nichts bringen

Dieser Beitrag ist jetzt fast 5 Jahre alt und ich denke, ich hätte ihn auch erst gestern verfasst haben können: Warum die besten Interview Skills und Active Sourcing nichts bringen, wenn die Candidate Experience im Sand verläuft, habe ich im Rahmen meiner Teilnahme an der Austrian HR WebConference festgehalten.

Hiermit bewerbe ich mich

Sind Motivationsschreiben wirklich aussagekräftig, sinnvoll und helfen sie Recruitingverantwortlichen dabei, eine Entscheidung zu treffen? Eher nicht. Warum das so ist, habe ich im Juni 2015 festgehalten. Einer meiner All-Time-Favorites und nach wie vor einer der am meisten gelesenen Beiträge.

Active Sourcing: ein Praxisbeispiel

Wie funktioniert die Kontaktanfrage über XING ganz sicher nicht? In dem Beitrag analysiere ich eine Nachricht aus der Praxis um zu zeigen, wie Active Sourcing auf keinen Fall angegangen werden sollte. Schlecht fürs betreffende Unternehmen, gut für mich: Ich nutze das Anschreiben in meinen Workshops selbst heute noch gerne als ultimatives Worst-case-Beispiel.

Was wäre, wenn Recruiting einfach wäre und die Unternehmenskultur nicht an der Wand hängt?

Eigentlich als Nachlese zum ARS HR-Kongress gedacht wurde der Beitrag mehr ein Plädoyer dafür, die Unternehmenskultur im Recruiting mitzudenken und miteinzubeziehen. Ganz zu schweigen von meinem Aufruf an alle Recruitingverantwortlichen, ihre Hausübung zu machen – Facepalm-würdige Beispiele aus der Praxis inklusive.

Recruiting der Zukunft

Wie sieht Recruiting in Zukunft aus und warum müssen sich Recruitingverantwortliche jetzt damit auseinandersetzen, wie die Welt in 30 Jahren aussehen wird? Im Beitrag vom Juni 2017 habe ich einen Blick in die Kristallkugel gewagt und meine Vorhersagen würde ich auch heute noch jederzeit unterschreiben.

Soweit meine Favoriten aus den letzten Jahren, ich freu mich schon auf die nächsten 5! Die Themen werden mir auf jeden Fall noch lange nicht ausgehen und ich werde weiterhin hier Beiträge zu allem, was die Recruiting-Welt bewegt, veröffentlichen – damit Recruiting für dich wieder einfach wird.

Herzliche Grüße
Claudia

Nicht vergessen: Du hast noch bis 04.02. um 17:00 Uhr Zeit, um Recruiting-Insider zu werden und damit am Gewinnspiel um einen Zugang zu meinem Onlinekurs „Active Sourcing von A–Z“ teilzunehmen. Viel Glück bei der Verlosung!

PS: Nächste Woche beantworte ich die 5 meistgestellten Fragen rund um meinen Blog. Das möchtest du nicht verpassen? Werde jetzt gleich Recruiting Insider und du erhältst einmal im Monat alle Beiträge (und mehr) gesammelt direkt in dein Postfach – damit Recruiting für dich wieder einfach wird.

Meine internationale Blogroll

Recruitingtrends, Tipps aber auch Methoden findest du auf zahlreichen Blogs, die sich mit Recruiting beschäftigen. 2018 habe ich dir meine ganz persönliche Blogroll verraten – ok, es war nur ein Auszug davon, und zwar mit Fokus auf Blogs aus Österreich. Heuer wird es international.

Vielleicht suchst du während der Feiertage nach Inspiration oder möchtest dir eine Leseliste für das nächste Jahr zusammenstellen, passend dazu habe ich dir hier eine Auswahl an englischen Blogs zusammengestellt, die ich selbst auch gerne lese:

Tim Sackett
Ist Direktor von HRU Tech, einer Personalvermittlung, die auf technische Positionen spezialisiert ist in Michigan. Ich mag seine direkte Art, so schreibt er zum Beispiel in seinem Blogbeitrag IS THERE REALLY A PROBLEM WITH THE PHRASE – “OK BOOMER!”? „The only people we hate to hire more than fat people are old people!“

Greg Savage
Greg ist Australier, Psychologe und hat u.a. eine Recruiting Agency gegründet. Er schreibt auch gerne über Mindset, zum Beispiel über Recruiter Equity. 

Karen Azulai
Kenne ich vom Sourcing Summit und ich mag sie auch persönlich sehr. Karen lebt in Israel sowie in den USA und ihr Blog beschäftigt sich mit allem über Sourcing. So schreibt sie schon 2016, warum Sourcing nicht funktioniert.

Irina Shamaeva
Lebt in Californien und ist für mich die LinkedIn-Sourcing-Spezialistin schlechthin. Hier verrät sie 3 Sourcing-Tricks.

Hire by Google
Gibt eine vielfältige Sammlung zu Recruiting Themen aller Art wieder, z. B. 4 innovative Möglichkeiten Recruiting abseits von Stellenbörsen und Co zu betreiben.

Ich kenne alle Blogs übrigens von Twitter, da folge ich den Bloggerinnen auch und kann mich so – zumindest halbwegs – up to date halten, was neue Blogbeiträge betrifft. Und dieses Know-how gebe ich (auch über die Landesgrenze hinaus) in meinen Workshops und Onlinekursen weiter – damit Recruiting wieder einfach wird.


Herzliche Grüße

Claudia

PS: Recruitingpraxis geht jetzt in Weihnachtspause bis zum 10. Jänner, da geht’s dann um die Recruitingtrends 2020. Das möchtest du nicht verpassen? Werde jetzt gleich Recruiting-Insider und du erhältst einmal im Monat alle Beiträge (und mehr) gesammelt direkt in dein Postfach – damit Recruiting für dich wieder einfach wird.

Recruiting Job – hast du das Zeug dazu?

Ob Recruiting ein Traumjob ist oder nicht, dieser Frage habe ich bereits einen eigenen Blogbeitrag gewidmet. Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu und wenn es einen Begriff gibt, über den ich immer wieder gestolpert bin, dann ist das wohl „purpose“. Schon vor längerer Zeit habe ich auch darüber geschrieben, ob uns der Recruiting Job eigentlich glücklich machen muss.  

Bei einem Gastvortrag an einer Wiener Fachhochschule hat mir eine Studentin die Frage gestellt, welche Position die am schwierigsten zu besetzende war. Ich finde die Frage großartig, habe aber leider keine Antwort darauf. Ich fand manche Funktionen spannender als andere und für manche reicht es einfach, ein gutes Inserat zu texten, für andere muss man sich schon ein wenig mehr einfallen lassen. Aber schwierig finde ich das alles nicht. Im Gegenteil, ich mag das, wenn ich eine Recruiting-Strategie entwickeln kann und Job-Selling betreiben. Darüber spreche ich übrigens auch im Podcast von trending topics, falls du mal reinhören möchtest. 

Wenn du noch nicht im Recruiting tätig bist, aber gerne sein möchtest, dann lies jetzt weiter – ich mache dir die Entscheidung leichter. Und falls du schon im Recruiting arbeitest und überlegst, ob das noch der richtige Job für dich ist, dann lies erst recht weiter.


Recruiting ist Macht. Ich entscheide, wer eingestellt wird und wer nicht.

Wenn du so denkst, bist du 2020 im Recruiting nicht mehr an der richtigen Stelle. Vielmehr solltest du dich fragen, ob

All das – und noch einiges mehr – sind aktuell Facetten im Recruiting Job. Davon liegt dir vielleicht manches mehr und manches weniger, und das ist ok. Je mehr du dich auf einen Bereich davon spezialisieren möchtest, umso größer sollte das Unternehmen sein, in dem du Recruiting verantwortest. Macht es dir mehr Spaß, alle diese Bereiche abzudecken? Dann geh in ein kleineres Unternehmen. Du findest die wenigsten Dinge, die ich aufgelistet habe, interessant – dann solltest du vielleicht die anstehenden Feiertage nützen und die Perspektive wechseln. Das sollten Recruitingverantwortliche sowieso ab und zu tun.

Dein Job im Recruiting muss dich glücklich machen – damit Recruiting wieder einfach wird.

Herzliche Grüße
Claudia

PS: Nächste Woche geht es um Contentplanung für Social Media Recruiting. Das möchtest du nicht verpassen? Werde jetzt gleich Recruiting-Insider und du erhältst einmal im Monat alle Beiträge (und mehr) gesammelt direkt in dein Postfach – damit Recruiting für dich wieder einfach wird.