Active Sourcing und Social Media Recruiting gehören zusammen

Active Sourcing und Social Media Recruiting werden oft unabhängig voneinander betrachtet. Dann gibt es auch noch ein Employer Branding Konzept und du fragst dich vielleicht: reicht nicht EINES aus? Wie hängen sie zusammen? Was ist sinnvoll, was ich kann weglassen? Eines vorweg: die beiden gehören zusammen wie Scully & Mulder.

Krimi Duo aus dem TV schauen sich an

Vielleicht hast du schon an meinem Social Media Recruiting Bootcamp teilgenommen oder meinen Onlinekurs Active Sourcing absolviert. Wenn ja, dann kennst du diesen Satz von mir sicher schon: Die Direktansprache von potenziellen Mitarbeiterinnen auf XING, LinkedIn oder anderen Plattformen ist nicht Active Sourcing! 

Welche 5 h√§ufigen Irrt√ľmer im Active Sourcing du besser vermeiden solltest, kannst du hier nachlesen.

Nat√ľrlich spielen Plattformen eine wichtige Rolle im Active Sourcing. Wenn du also k√ľnftig auf Active Sourcing als Recruitingma√ünahme¬†setzen m√∂chtest, dann solltest du dich auch mit Social Media auseinandersetzen und deren M√∂glichkeiten auch gleich f√ľr dein Recruiting nutzen. Beides gemeinsam ist n√§mlich eine gro√üartige Kombination im ‚ÄěKampf‚Äú gegen den¬†Fachkr√§ftemangel¬†(ich mag diese Phrase ja so gar nicht, hab ich das schon mal erw√§hnt? Das war eine rhetorische Frage, ja habe ich,¬†hier n√§mlich).

Warum Active Sourcing und Social Media Recruiting zusammengehören, möchte ich dir kurz erklären
  • Active Sourcing ist als Teil der Recruitingstrategie eine aktive, erg√§nzende und mittelfristig wirkungsvolle Recruiting-Ma√ünahme. Active Sourcing ist Mindset UND Methode.
  • Social Media Recruiting¬†ist die Nutzung von sozialen Medien,¬†um Jobm√∂glichkeiten zu platzieren.

Social Media Recruiting bedeutet auch, als Arbeitgeberin sichtbar zu sein.

Beim Active Sourcing geht es darum, herauszufinden, wo sich deine potenziellen Kolleginnen aufhalten, mit ihnen in Kontakt zu kommen und auch zu bleiben. Social Media Recruiting ist eine M√∂glichkeit, erst einmal darauf hinzuweisen, dass es dich und dein Unternehmen gibt. Du kannst so ganz einfach einen Blick hinter die Kulissen gew√§hren. Das interessiert potenzielle Mitarbeiterinnen viel mehr, als „Hochglanz-Brosch√ľren“. Das k√∂nnen ganz profane Dinge sein, wie zum Beispiel ein Schnappschuss von einem Meeting, dem Mittagessen im Betriebsrestaurant oder den Arbeitspl√§tzen. Dabei geht es streng genommen wohl eher um Employer Branding. Am Ende zahlen aber alle Ma√ünahmen darauf ein, offene Positionen zu besetzen. Je mehr Reichweite du mit deinen Inhalten auf Social Media bei deiner Zielgruppe erreichen kannst, desto besser.

Active Sourcing, Employer Branding oder Social Media Recruiting?

Wie du siehst verschwimmen die Grenzen manchmal: unterschiedliche Maßnahmen, unterschiedliche Tools, unterschiedliche Zugänge. Was sie gemeinsam haben, ist das Ziel, nämlich als potenzielle und ansprechende Arbeitgeberin wahrgenommen zu werden. Das erreichst du, wenn du die Möglichkeiten der einzelnen Maßnahmen kennst und in der richtigen Kombination einsetzt.

Wie Social Media & Employer Branding zusammengeh√∂ren, dar√ľber spreche in auf Recruiting TV mit Karin & Ralf von identfire.

Geht es etwa darum, einen konkreten Job zu promoten, kannst du die¬†Kolleginnen und F√ľhrungskr√§fte auf Social Media taggen¬†(also auf sie verlinken und nat√ľrlich nur, wenn sie einverstanden sind). So erh√∂hst du nicht nur die Reichweite deines Jobpostings, sondern bist vor allem sehr nahe an der gew√ľnschten Zielgruppe dran. Und schon ist der erste Schritt im Active Sourcing getan.

Verkn√ľpfe also deine Ma√ünahmen zu Active Sourcing und Social Media Recruiting ‚Äď damit Recruiting wieder einfach wird.

Herzliche Gr√ľ√üe
Claudia

PS: Die Basis f√ľr alle Ma√ünahmen ist immer die Auseinandersetzung mit deiner Zielgruppe. Ich habe einen Guide zusammengestellt, der dir hilft, die Zielgruppe zu finden.