Active Sourcing und Social Media Recruiting gehören zusammen

Jan 24, 2020 | Active Sourcing, Social Media Recruiting

Active Sourcing und Social Media Recruiting werden oft unabhängig voneinander betrachtet. Dann gibt es auch noch ein Employer Branding Konzept und du fragst dich vielleicht: reicht nicht EINES aus? Wie hängen sie zusammen? Was ist sinnvoll, was ich kann weglassen? Eines vorweg: die beiden gehören zusammen wie Scully & Mulder.

Krimi Duo aus dem TV schauen sich an

Vielleicht hast du schon an meinem Social Media Recruiting Bootcamp teilgenommen oder meinen Onlinekurs Active Sourcing absolviert. Wenn ja, dann kennst du diesen Satz von mir sicher schon: Die Direktansprache von potenziellen Mitarbeiterinnen auf XING, LinkedIn oder anderen Plattformen ist nicht Active Sourcing! 

Welche 5 häufigen Irrtümer im Active Sourcing du besser vermeiden solltest, kannst du hier nachlesen.

Natürlich spielen Plattformen eine wichtige Rolle im Active Sourcing. Wenn du also künftig auf Active Sourcing als Recruitingmaßnahme setzen möchtest, dann solltest du dich auch mit Social Media auseinandersetzen und deren Möglichkeiten auch gleich für dein Recruiting nutzen. Beides gemeinsam ist nämlich eine großartige Kombination im „Kampf“ gegen den Fachkräftemangel (ich mag diese Phrase ja so gar nicht, hab ich das schon mal erwähnt? Das war eine rhetorische Frage, ja habe ich, hier nämlich).

Warum Active Sourcing und Social Media Recruiting zusammengehören, möchte ich dir kurz erklären
  • Active Sourcing ist als Teil der Recruitingstrategie eine aktive, ergänzende und mittelfristig wirkungsvolle Recruiting-MaĂźnahme. Active Sourcing ist Mindset UND Methode.
  • Social Media Recruiting ist die Nutzung von sozialen Medien, um Jobmöglichkeiten zu platzieren.

Social Media Recruiting bedeutet auch, als Arbeitgeberin sichtbar zu sein.

Beim Active Sourcing geht es darum, herauszufinden, wo sich deine potenziellen Kolleginnen aufhalten, mit ihnen in Kontakt zu kommen und auch zu bleiben. Social Media Recruiting ist eine Möglichkeit, erst einmal darauf hinzuweisen, dass es dich und dein Unternehmen gibt. Du kannst so ganz einfach einen Blick hinter die Kulissen gewähren. Das interessiert potenzielle Mitarbeiterinnen viel mehr, als „Hochglanz-BroschĂĽren“. Das können ganz profane Dinge sein, wie zum Beispiel ein Schnappschuss von einem Meeting, dem Mittagessen im Betriebsrestaurant oder den Arbeitsplätzen. Dabei geht es streng genommen wohl eher um Employer Branding. Am Ende zahlen aber alle MaĂźnahmen darauf ein, offene Positionen zu besetzen. Je mehr Reichweite du mit deinen Inhalten auf Social Media bei deiner Zielgruppe erreichen kannst, desto besser.

Active Sourcing, Employer Branding oder Social Media Recruiting?

Wie du siehst verschwimmen die Grenzen manchmal: unterschiedliche Maßnahmen, unterschiedliche Tools, unterschiedliche Zugänge. Was sie gemeinsam haben, ist das Ziel, nämlich als potenzielle und ansprechende Arbeitgeberin wahrgenommen zu werden. Das erreichst du, wenn du die Möglichkeiten der einzelnen Maßnahmen kennst und in der richtigen Kombination einsetzt.

Wie Social Media & Employer Branding zusammengehören, darüber spreche in auf Recruiting TV mit Karin & Ralf von identfire.

Geht es etwa darum, einen konkreten Job zu promoten, kannst du die Kolleginnen und Führungskräfte auf Social Media taggen (also auf sie verlinken und natürlich nur, wenn sie einverstanden sind). So erhöhst du nicht nur die Reichweite deines Jobpostings, sondern bist vor allem sehr nahe an der gewünschten Zielgruppe dran. Und schon ist der erste Schritt im Active Sourcing getan.

Verknüpfe also deine Maßnahmen zu Active Sourcing und Social Media Recruiting – damit Recruiting wieder einfach wird.

Herzliche GrĂĽĂźe
Claudia

PS: Die Basis fĂĽr alle MaĂźnahmen ist immer die Auseinandersetzung mit deiner Zielgruppe. Ich habe einen Guide zusammengestellt, der dir hilft, die Zielgruppe zu finden.

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